• Frau wurde Auto vor der Garage geraubt Sie sprang auf den Kühler, doch der Täter fuhr los

Berlin : Frau wurde Auto vor der Garage geraubt Sie sprang auf den Kühler, doch der Täter fuhr los

Der Motor lief, die Fahrerin war gerade auf dem Weg zum Garagentor, als plötzlich ein Räuber rasch in ihr Auto stieg, um damit wegzufahren. Weil sie ihn stoppen wollte, sprang die 42-Jährige auf die Motorhaube – doch der Unbekannte fuhr an, und die Frau fiel herunter. Danach raste er mit der C-Klasse von Mercedes davon.

Das Ganze geschah gegen 20.20 Uhr in der Lefèvrestraße in Friedenau. Die Frau erlitt leichte Prellungen am Knie. Knapp eine Stunde nach der Tat fand die Polizei den Mercedes gegen 21.15 Uhr in der Brückenstraße in Steglitz. Am Auto waren bereits andere Kennzeichen angebracht, sagte ein Polizeisprecher. Von dem Täter fehlt weiterhin jede Spur. Das Landeskriminalamt ermittelt.

Als „Carjacking“ wird dieser Fall bei der Polizei nicht geführt, weil der Täter das Opfer nicht mit Gewalt gezwungen hat, aus dem Wagen zu steigen. Der Begriff Carjacking wurde Anfang der 90er Jahre geprägt, nachdem es zahlreiche solcher Taten in Südafrika gegeben hatte. Meist sprangen die Räuber an einer roten Ampel in den Wagen und drängten den Fahrer mit Waffengewalt aus dem Fahrzeug. Auch in den USA ist diese Methode verbreitet. In Deutschland noch kaum. Doch eine Variante, das „Homejacking“, hat sich laut Gesamtverband der Versicherungswirtschaft verbreitet: Dabei brechen Kriminelle in ein Haus ein und stehlen die Schlüssel und Papiere von meist hochwertigen Autos, um gleich damit wegzufahren. tabu

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