FREIZEITGESPRÄCH : Polnisch und multimedial

Unabhängig, modern, audio und visuell sind die Schlagworte des Polnischen Musikfestivals auf dem Pfefferberg, Schönhauser Allee 176. Heute und morgen sind für 10 Euro Eintritt ab 22 Uhr jeweils zwei aufregende Bands zu erleben. Veranstaltungsmanager Michael Miersch weiß mehr.

Was hat das zu bedeuten, dass Sie Ihr neues Haus 13 auf dem Pfefferberg ausgerechnet mit Künstlern aus Polen eröffnen?

In Polen gibt es unglaublich viele tolle Musiker und Theaterleute. Das sind junge Wilde, die fragen nicht lange, sondern machen. Wir gucken sonst immer auf die Londoner Musikszene, aber die superspannende polnische Kulturszene ist nicht mal 100 Kilometer weg, und keiner kennt sie.

Sind experimentelle Sounds zu hören?

Klar, von Elektronik über Trip-Hop bis Jazz plus vielen Bildern und Farben. Ich bin neugierig auf das Filmkonzert von „Tram.waj“ heute. Es verbindet Livemusik, Videokunst und Soundeffekte, also VJs und DJs. Sonnabend wird’s dann mit „Music for the Working Class“ auch multimedial.

Und wem das alles zu aufregend ist?

Der besucht die Galerie Aedes am Pfefferberg oder trinkt zu Hause Rotwein auf dem Balkon. gba

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