Friedrichshain : Linke legten Feuer in Luxusneubau

Die Brandstifter aus der linken Szene kamen um 7 Uhr früh. Sie zündeten in dem Bauprojekt "Kolle Belle" in Prenzlauer Berg Baumaterialien an und schmierten die Parole "Man kann mit Geld nicht alles kaufen" an die Wand.

Die Aktion richtet sich gegen die sogenannte „Gentrifizierung“, also die Vertreibung angestammter Mieter durch Luxusbau-Wohnprojekte. Menschen waren nicht in Gefahr, da der siebenstöckige Bau an der Ecke Kollwitzstraße/Belforter Straße in Prenzlauer Berg noch nicht fertig ist. In der Tiefgarage lagerte Baumaterial. Nach Angaben des Bauherren sind alle 74 Wohnungen bereits verkauft, für 300 000 bis 900 000 Euro.

Es ist die erste Attacke auf den Neubau, der von der örtlichen Mieterberatung als „Nonplusultra der Exklusivität“ eingestuft wurde. In Kreuzberg und Mitte hat es bereits zahlreiche Attacken mit Steinen auf Luxusbauten gegeben. Mehrfach wurden zum Beispiel die „Carlofts“ in der Reichenberger Straße getroffen.

Sonntag früh musste ein weiterer, von linken Randalierern ausgelöster Feuerwehreinsatz von der Polizei geschützt werden. Gegen 5 Uhr hatten 70 Personen an der Kreuzung Liebig-/Ecke Rigaer Straße in Friedrichshain Gegenstände auf der Fahrbahn entzündet. Als ein Löschfahrzeug anrückte, wurde die Besatzung am Löschen gehindert. Als die Polizei eintraf, flogen Flaschen und Steine auf die Beamten. Die Randalierer entkamen. Erneut ist trotz des Einsatzes von 60 Polizisten niemand festgenommen worden. Wie berichtet, hat Polizeipräsident Glietsch mittlerweile 10 000 Euro Belohnung für Hinweise auf linke Brandstifter ausgesetzt, da seit eineinhalb Jahren kein einziger Täter festgenommen werden konnte. „Die Repressionsorgane geraten mehr und mehr unter Zugzwang, da sie kaum Ermittlungsergebnisse vorweisen können“, höhnt die linksradikale Internetseite „antifa.de“ bereits. Ha

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