Berlin : Fromme Wünsche für Deutschland

Im „Adlerauge“ dürfen Bürger ihre Visionen äußern

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Ursela Monn träumt davon, dass in Zukunft die Menschen freundlich, höflich, wohlgepflegt und vielleicht auch lachend miteinander umgehen. Dann ließen sich auch viele Probleme leichter lösen. Die Berliner Schauspielerin durfte gestern als erste ihren Wunsch für Deutschland im Jahr 2010 vor der Kamera des mobilen Fernsehstudios „Adlerauge“ am Hackeschen Markt äußern. Mit dem Projekt will das Bundespresseamt die Menschen ermutigen, Ideen für die Zukunft zu artikulieren. Jeder kann bis zum 12.August von 14 bis 22 Uhr in dem kleinen provisorischen Studio an der Nordseite des SBahnhofs sagen, was er sich für Deutschlands Zukunft wünscht.

Gestern kamen zunächst die Prominenten zu Wort. Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein hoffte auf eine bessere Förderung für die Nachwuchssportler, die sich bis dahin ordentlich quälen sollen, um Erfolg zu haben. Rezitator und Schauspieler Hans-Jürgen Schatz (bekannt unter anderem aus dem „Fahnder“) hingegen wünschte sich einen „kulturellen Aufschwung in Deutschland“. Bibliotheken und Musikschulen, die für die junge Generation so wichtig seien, müssten den ihnen zustehen Stellenwert erhalten. Ein Zusammenschnitt der Visionen – auch einige Bundesminister äußern sich – wird beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung (16./17.August) unter anderem im Bundespresseamt zu sehen sein. sik

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