Früheres Gelände des Yaam-Clubs : Erster Einblick in das neue Mauermuseum

Am alten Gelände des Yaam-Clubs, direkt an der East Side Gallery, wird kommendes Jahr das Mauerfallmuseum eröffnet. Ab Montag gibt es erste Einblicke.

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Direkt an der East Side Gallery, auf alten Gelände des Yaam-Clubs, öffnet 2016 das Mauerfallmuseum seine Türen. Ab Sonntag kann man sich einen ersten Eindruck machen.
Direkt an der East Side Gallery, auf alten Gelände des Yaam-Clubs, öffnet 2016 das Mauerfallmuseum seine Türen. Ab Sonntag kann...Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Im kommenden Jahr soll das Mauerfallmuseum auf dem Gelände des früheren Yaam-Clubs gegenüber dem Ostbahnhof eröffnen – ab sofort gibt es einen kleinen Vorgeschmack zu sehen, „Preview“ nennen das die Organisatoren. Vom 31. August 10 Uhr bis zum 3. Oktober – dem 25. Jahrestag der Deutschen Einheit – soll die Ausstellung geöffnet sein, die sich mit der deutschen Teilung und der Wiedervereinigung beschäftigt.  

Beworben wird das so: „Die multimediale Ausstellung erzählt in zwölf spannend gestalteten Räumen deutsch-deutsche Geschichte vom Ende des 2. Weltkriegs bis zum ,schönsten Tag der Deutschen‘“. Die Ausstellung soll auch der Mauertoten gedenken. Billig ist der Eintritt nicht gerade, Kinder ab 6,90 Euro und Erwachsene ab 9,90 Euro, wobei unklar bleibt, was unter „ab“ zu verstehen ist.

Meter für Meter - die komplette East Side Gallery
Bevor sie vielleicht doch zerstückelt wird, sind wir die 1316 Meter der East Side Gallery abgelaufen und haben jedes einzelne Stück Mauerkunst im Bild festgehalten. Wir beginnen an der Oberbaumbrücke mit Oskar (Hans Bierbrauer) und "Ohne Titel".Weitere Bilder anzeigen
1 von 309Foto: Kitty Kleist-Heinrich
31.03.2015 17:41Bevor sie vielleicht doch zerstückelt wird, sind wir die 1316 Meter der East Side Gallery abgelaufen und haben jedes einzelne...

Mauerfallmuseum soll 2016 eröffnet werden

Das Mauerfallmuseum selbst, das gemeinsam mit dem früheren sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow gestaltet wird, soll 2016 in Berlin eröffnen, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Thematisiert wird natürlich auch die East Side Gallery direkt nebenan, mittlerweile eine der wichtigsten Touristenattraktionen Berlins. Gerade gab es dort wieder etwas Aufregung, weil ein Investor ein Stück bemalte Mauer etwas verrückte, dies sei aber abgesprochen gewesen, hieß es.

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