Berlin : Für alle anderen heißt es warten

Handwerk geht „gegen Stillstand“ auf die Straße

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Die Handwerker sind los. Am Montag wollen sie zu Fuß und im Auto protestieren, unter dem Motto: „Jetzt reicht’s – Handwerk gegen Stillstand“. Aus ganz Deutschland wollen Maurer, Maler und Bäcker in Richtung Hauptstadt reisen. Sie werden dann auf Autobahnrastplätzen von der Polizei in Empfang genommen und später im Konvoi in die Berliner Innenstadt geleitet. Treffpunkte sind die Parkplätze Waldeck an der A 113 und Dreilinden an der Avus (um 7 Uhr). Jeweils etwa 100 Fahrzeuge starten dann als geschlossener Konvoi über die Avus und den Kaiserdamm beziehungsweise über das Adlergestell Richtung KarlLiebknecht-Straße in Mitte. Während der Fahrt in Richtung Stadt schaltet die Polizei die Ampeln aus, andere Verkehrsteilnehmer müssen warten bis der Korso passiert hat. Zudem bringen etwa 60 Busse Demonstranten individuell in die Stadt. Um 9 Uhr startet Unter den Linden dann die eigentliche Demonstration als Autokorso. Die Route führt über die Friedrichstraße, Leipziger Straße, Wilhelmstraße und Stresemannstraße zum Tempodrom. Ein Teil der Demonstranten startet nach dem Korso zu Fuß am Gendarmenmarkt und läuft auf derselben Route zum Tempodrom. Dort beginnt um 11 Uhr eine Kundgebung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks mit mehreren tausend Teilnehmern . Der Verband protestiert gegen Erhöhungen von Steuern und Abgaben und für bessere „wirtschaftliche Rahmenbedingungen“. Für Berliner Autofahrer heißt das: warten. Vor allem an der Avus und am Adlergestell gibt es am Morgen Behinderungen, am Vormittag dann in der Ost-City. Einen dritten vom Handwerk gewünschten Treffpunkt im Norden der Stadt hat die Polizei aus Personalmangel abgelehnt. Denn 75 Prozent aller Verkehrspolizisten sind am Montag wegen des Putin-Besuchs im Einsatz. Die restlichen 25 Prozent müssen mit den Handwerkern klar kommen. Ha

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