Für Arbeit mit Obdachlosen : BVG spendet Geld an Stadtmission

In vielen Bahnhöfen halten sich Obdachlose auf. Die Stadtmission kümmert sich um sie - und hilft damit auch der BVG. Die bedankte sich jetzt mit einer Spende.

Büsra Delikaya
Fetter Scheck für den guten Zweck: BVG-Chefin Sigrid Nikutta (l.) und Vorstand der Stadtmission Martin Zwick (r.) bei der Übergabe.
Fetter Scheck für den guten Zweck: BVG-Chefin Sigrid Nikutta (l.) und Vorstand der Stadtmission Martin Zwick (r.) bei der...Foto: Oliver Lang

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) spenden 40 000 Euro an die Berliner Stadtmission, um deren Obdachlosenhilfe zu unterstützen. Am Donnerstag unterschrieben BVG-Chefin Sigrid Nikutta und der Vorstand der Berliner Stadtmission Martin Zwick am Bahnhof Zoo eine entsprechende Vereinbarung. Das Geld kommt der Mobilen Einzelfallhilfe zugute. "Wir als Berliner Stadtmission freuen uns sehr über die großzügige Spende", sagte Martin Zwick. Die Arbeit der Mobilen Einzelfallhilfe richtet sich an obdachlose Menschen und wird von Mitarbeitern der Stadtmission koordiniert.

„Wir kümmern uns intensiv um die einzelnen Obdachlosen, begleiten sie zu Behördengängen und helfen ihnen auf“, sagte Claudia Haubrich, eine Mitarbeiterin des Projekts. Daher sei die Spende der BVG eine große Hilfe. Nikutta sagte: „Wir schätzen die Arbeit der Berliner Stadtmission sehr und freuen uns, sie unterstützen zu können. Es geht um mehr als Geld. Es geht um die Symbolkraft.“ Zudem betonte sie, wie wichtig es vor allem für die Berliner Verkehrsbetriebe sei, die Obdachlosen, die rund um ihre Bahnhöfe und Haltestellen Zuflucht suchen, nicht einfach schutzlos zu lassen. Das Geld ermöglicht die Einstellung eines mobilen Einzelfallhelfers für ein Jahr.

Auch Berliner spendeten

Zusätzlich übergab BVG-Chefin Nikutta dem Vorsitzenden der Stadtmission einen Scheck in Höhe von 4057 Euro aus Spenden von Berliner Bürgerinnen und Bürgern, die von der BVG an ihrem "Kiek-mal-rin-Wochenende" gesammelt wurden. Bei dieser Veranstaltung Ende Juni öffnete die BVG den Betriebshof Lichtenberg und ließ Interessierte mal selbst Bus oder Straßenbahn fahren - gegen einen Obolus, der nun den Obdachlosen zugutekommt.

       

                                                                                           

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