Berlin : Für Israel auf die Straße

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An der Humboldt-Universität hat gestern eine Konferenz über den israelisch-palästinensischen Konflikt und sein Echo in Europa begonnen. Veranstalter der Gesprächsforen, die am heutigen Sonnabend von 9.30 bis 17.30 Uhr fortgesetzt werden, ist ein „Berliner Bündnis gegen IG Farben“. Es handele sich um „eine internationale Solidaritätskonferenz für Israel“ betont das Bündnis. Für Sonntag rufen die aus dem linken Spektrum stammenden Initiatoren zu einer pro-israelischen Demonstration auf. Sie soll um 11 Uhr vor dem Auswärtigen Amt beginnen und zum Hackeschen Markt führen.

Bei Konferenz-Foren in der Humboldt-Universität geht es heute um den „ehrbaren Antisemitismus“ der Linken und ihr Verhältnis zu Israel, um „islamischen Faschismus“ und um „Grenzen der Emanzipation: Zionismus und Kommunismus“. Bei der Abschlussrunde um 18 Uhr fragt Benny Morris, Historiker aus Be’er Sheeva: „Keine Chance für den Frieden?“ und diskutiert dann unter anderem mit der grünen Europa-Abgeordneten Ilka Schröder. Zu der Kundgebung am Sonntag hat außer dem Bündnis gegen IG Farben auch Beate Klarsfeld von der Vereinigung der Kinder der deportierten Juden Frankreichs aufgerufen. -ry

Informationen im Internet unter:

www.israel-solidaritaet.de

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