Berlin : Für Kinder und Jungintellektuelle

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1985 schuf der amerikanische CartoonZeichner Matt Groening die TV-Zeichentrickserie „Simpsons“. Sie ist auch in Deutschland regelmäßig zu sehen und läuft unter anderem montags bis freitags um 19 Uhr auf ProSieben.

DIE HAUPTFIGUREN

Von Anfang an waren die Simpsons als Zerrbild der typischen amerikanischen Familie gedacht. Neben den Eltern Homer und Marge sowie den Kindern Bart, Lisa und Maggie kamen nach und nach rund 500 Charaktere hinzu, die heute die Heimat der Simpsons bevölkern, die Fantasiestadt Springfield.

DAS COMIC-HEFT

Was einst als Fanzeitschrift zur Fernsehserie begann, entwickelte schon bald ein Eigenleben mit unabhängigen Geschichten. Sie werden im Bongo-Verlag in Los Angeles von einem aus mehr als 30 Zeichnern und Autoren bestehenden Team unabhängig vom TV-Vorbild entwickelt. 1996 erschien das erste Heft in Deutschland im Panini-Verlag.

DIE SIMPSONS AUF DEUTSCH

„Kaum eine andere Serie hat es bei uns geschafft, 100 Hefte lang zu überleben“, sagt Steffen Volkmer, Redakteur der deutschen „Simpsons“-Übertragung. Nach dem Spitzenreiter „Micky Maus“ – der sich an deutlich jüngere Leser richtet – waren die „Simpsons“ nach Verlagsangaben einige Jahre die meistverkaufte Comicreihe des Landes, zwischenzeitlich lag die monatliche Auflage bei 200 000 Heften, heute bei 100 000.

DIE FANS

Im Verhältnis zur Bevölkerung haben die Hefte in Deutschland mehr Leser als in den USA. Die treuesten sind laut Marktforschung zwei Gruppen: Kinder zwischen 12 und 16 sowie Jungintellektuelle Anfang 20, die zwischen Abitur und Studium stehen.

DIE VERWANDTEN

Neben den „Simpsons“ gibt es eine Hand voll stilistisch verwandter Serien wie „Futurama“.

DAS INTERNET

www.thesimpsons.com; www.simpsonsline.com; www.springfield.at;

www.prosieben.de/spielfilm_serie/simpsons. lvt

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