Berlin : Für R2-D2!

Andreas Conrad

freut sich auf galaktische Filmpremieren im ICC Unseren Politikern wird oft vorgeworfen, es mangele ihnen an Weitsicht. Mitunter aber gelingen doch Entscheidungen, Willensbekundungen, Empfehlungen, deren prophetische Kraft glänzt, nun, sagen wir, wie die metallische Hülle des ICC. Auf keinen Fall dürfe es da weg, wo es jetzt stehe, hingepflanzt für die Ewigkeit, so der Tenor des Beschlusses beim SPD-Landesparteitag. Mit einem Raumschiff wurde der Kongressbau immer wieder verglichen, was schon historisch begründet ist. Zwei Jahre, bevor er 1979 eröffnet wurde, hatte George Lucas seine stilprägende Leinwand-Odyssee „Star Wars“ begonnen. Und egal, wie viele Folgen er noch plant – irgendwann kommt die Stunde der Remake-Regisseure und damit des ICC. Wo sonst in der Welt finden sich dann noch Originale in früher „Krieg der Sterne“-Ästhetik? Welches Bauwerk sonst drängt sich als Kulisse geradezu auf, wenn nicht das ICC? Möge die Macht diesmal mit ihm sein.

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