Berlin : Für U-Bahn-Ticket und gegen Zugangssperren bei der BVG

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Für ein Arbeitslosenticket im Nahverkehr und gegen Zugangssperren bei der U-Bahn demonstrierten gestern Erwerbslose vor dem Roten Rathaus in Mitte. Es sei "blanker Hohn", wenn die BVG für den Einbau von Sperren bis zu 250 Millionen Mark ausgeben wolle, auf der anderen Seite aber niemand 20 Millionen Mark als mögliche Ausgleichszahlung für ein Arbeitslosenticket aufbringen wolle, hieß es. Für die Einführung eines solchen Tickets zum Preis von 45 Mark wurden bisher nach Angaben der Initiatoren über 70 000 Unterschriften gesammelt. Als "Unfug" bezeichnete der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Absicht, Zugangssperren zu installieren.

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