Fußball : 1. FC Union: Bei Aufstieg Umzug

Das Stadion an der Alten Försterei in Köpenick ist für die Zweite Bundesliga nicht mehr standesgemäß. Es aufzurüsten wäre für den Bezirk zu teuer. Somit bleibt für den Regionalligisten 1. FC Union nur eine Lösung, sollte er aufsteigen.

BerlinSollte der 1. FC Union in die Zweite Bundesliga aufsteigen, muss er sein Stadion an der Alten Försterei in Köpenick verlassen. Das stellte Innensenator Körting (SPD) im Abgeordnetenhaus klar. Mit Olympiastadion und Jahn-Sportpark verfüge das Land über zwei Spielstätten, die für die Zweite Bundesliga tauglich seien. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick sehe sich dagegen nicht in der Lage, das Stadion an der Alten Försterei gemäß den Anforderungen des Deutschen Fußball-Bundes aufzurüsten. Das europäische Recht verbietet auch den zunächst erwogenen Verkauf für einen Euro, weil in den Verhandlungen mit dem Bezirk und dem Liegenschaftsfonds kein Verein als potenzieller Käufer aufgetreten sei, sondern eine GmbH. Ein Angebot, das marode Stadion für 1,89 Millionen Euro zu übernehmen, hatte der Klub abgelehnt. Es soll weitere Gespräche geben, „um die finanzielle Belastung des Vereins möglichst gering zu halten“, etwa über einen Erbbaupachtvertrag. (obs)

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