Berlin : Gala für die Mukoviszidose-Stiftung

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Ein ungewohnter Anblick am Freitagabend in der MercedesWelt am Salzufer. Dort, zwischen den neuesten S-Klasse-Modellen, flackerten Kerzen auf festlich gedeckten Tischen: Das Benefiz-Dinner im Autohaus galt der Christiane-Herzog-Stiftung für Mukoviszidosekranke. 180 Gäste kamen, darunter auch Hans-Georg und Markus Herzog. Sie sind die Söhne des Ex-Bundespräsidenten Roman Herzog und seiner Frau Christiane, der Namenspatronin, deren Lebenswerk die Stiftung ist. Allerdings ließ sich Roman Herzog zum Dinner entschuldigen, da er in „wichtiger politischer Mission“ in Wien unterwegs war.

„Wir sind auf Spenden angewiesen, um die 400 Mukoviszidosekranken optimal versorgen zu können“, erklärte Ulrich Wahn, Leiter des Christiane-Herzog-Zentrums an der Lungenklinik Heckeshorn. Noch vor dem Festessen konnte er gemeinsam mit dem Chef der Mercedes-Benz-Niederlassung Berlin, Walter Müller, einen Scheck in Höhe von 21 000 Euro an Rolf Hacker übergeben, einen der vier Vorsitzenden der Christiane-Herzog-Stiftung. Er versicherte, dass der „volle Spendenerlös ohne Abzüge“ in Berlin bleiben wird, damit es die Lungenklinik im Kampf gegen die Krankheit verwenden kann. Mukoviszidose ist die häufigste schwerwiegende vererbbare Stoffwechselerkrankung, dabei sind alle schleimbildenden Drüsen betroffen. tabu

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