Berlin : GALERIE IM SAALBAU

Kultur für alle in Neukölln

Gasthaus, Tanzlokal, Kino, unter den Nationalsozialisten Sammelstelle für Güter jüdischer Bürger, später beinahe abgerissen: Der Saalbau Neukölln verkörpert Berliner Geschichte. Seit 2009 wird das Gebäude von der Künstlergemeinschaft „Heimathafen Neukölln“ betrieben. Die bezirkseigene Galerie zählt zu den Nutzern. Derzeit interpretiert da die kommissarische Leiterin Dorothee Bienert das alte Credo „Kultur für alle“ für die interkulturelle Nachbarschaft neu: Gerade zeigen Künstler unterschiedlichster Herkunft Arbeiten zum Thema Kleidung (bis 24.2.). In der zweiten Bezirksgalerie, der Orangerie mit Café im Körnerpark, die Bienert ebenfalls leitet, stellen derzeit Mutter und Sohn aus: die Künstler Farkhondeh Shahroudi und Azin Feizabadi, in deren Arbeiten sich der Wandel künstlerischer Techniken auf dem Weg von Teheran nach Berlin spiegelt (bis 17.3.).

Galerie im Saalbau: Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin; U-Bahnhof Karl-Marx-Straße;

Di - So 10 - 20 Uhr; Eintritt frei; kultur-neukoelln.de/galerie-im-saalbau-programm.php

Galerie im Körnerpark: Schierker Straße 8, 12051 Berlin, S- und U-Bahnhof Neukölln;

Januar/Februar Di - So 10 - 18 Uhr, ab März: Di - So 10 - 20 Uhr; Eintritt frei

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