Berlin : Ganz einfach

Bernd Matthies

über das Handy und seine ganz neue Funktion Erfahrene Handy-Nutzer – und das sind wir alle, nicht wahr? – wissen, dass immer im entscheidenden Moment der Akku leer ist. Das wird auch so bleiben, wenn wir dem ewig ungeliebten Mobiltelefon jetzt nach dem Fotografieren und Datenherumsenden auch noch die Verwaltung unseres Parkplatzes überlassen. Auf dem Papier hört sich das Handyparken (Seite 10) ganz simpel an: Anmelden, Strichcode ins Fenster kleben, Parken, Telefonnummer zum Anmelden suchen, halt, nein, das war die fürs Abmelden, besser die hier, hätten wir uns doch lieber im Handy gespeichert, verdammt, jetzt ist schon wieder der Akku leer.

Na, das war jetzt sicher ein worst case scenario, so schlimm wird es ja nicht immer kommen. Aber die Fehlerquellen summieren sich ganz schön. Wenn erst die SMS mit der Aufforderung zum Abmelden kommt, ist schon ein Betrag aufgelaufen, höher als die üblichen fünf Euro fürs Routine-Knöllchen.

Aber an harte Kalkulierer richtet sich das Modellprojekt ja auch nicht. Sondern an Technik-Freaks, die am Puls der Zeit sein wollen. Erst viel später müssen wir alle mitmachen. Wehe, dann ist wieder der Akku leer!

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