Berlin : GdP: Körting nannte falsche Zahlen

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Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat Innensenator Ehrhart Körting (SPD) vorgeworfen, die Zahl der bei den Mai-Krawallen verletzten Polizisten bewusst „heruntergeredet“ zu haben. Damit wolle er „seine Einmischung in das polizeiliche Einsatzkonzept rechtfertigen“, sagte GdP-Landeschef Eberhard Schönberg am Freitag. Insgesamt seien 218 Polizisten verletzt worden. Körting hatte die Zahl 101 genannt. Im vergangenen Jahr wurden 166 Beamte verletzt. Schönberg warf SPD und PDS vor, sich „allein aus ideologischen Gründen und ohne Sachverstand in rein polizeiliche Angelegenheiten“ gemischt zu haben. Die Innenverwaltung wies die Vorwürfe zurück. Am Montag werde der Innenausschuss über das Thema reden. dpa

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