Geburten in Berlin : Zahlen und Fakten

Geburten:

In Berlin werden jährlich rund 30 000 Kinder geboren. Diese Zahl ist seit 2000 mit geringen Schwankung konstant. Die höchste Geburtenrate gab es 2006 im Bezirk Mitte.

Entbindungsorte: Die meisten Schwangeren suchen zur Entbindung eine Klinik auf. Nur vier Prozent (im Bundesdurchschnitt ein bis zwei Prozent) bekommen ihr Kind in einem Geburtshaus oder einer Hebammenpraxis. In Berlin gibt es von beidem zusammen rund ein Dutzend.

Alter der Mütter: Frauen bekommen ihre Kinder zunehmend in höherem Alter. In Berlin sind 24 Prozent der Mütter über 35 Jahre alt, im Bundesschnitt 15 Prozent. Das hohe Alter ist auch der Hauptgrund für die steigende Zahl von Frühgeburten. Diese liegt derzeit bundesweit bei neun Prozent. Seit den frühen neunziger Jahren ist ihr Anteil stetig gewachsen.

Abbrüche: Die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche ist in Berlin rückläufig. Im Jahr 2000 gab es noch 12 000 Abtreibungen, 2006 nur noch 10 000.

Kliniken: Die Geburtsabteilungen sind nach dem Grad ihrer Spezialisierung in drei Kategorien eingeteilt: Kliniken mit Geburtshilfe, Kliniken mit neonatologischem Schwerpunkt (Betreuung von Neugeborenen) und Perinatalzentren (hochspezialisierte Geburtskliniken, die Frühchen und lebensbedrohlich kranke Babys versorgen). Von letzteren gibt es in Berlin zwei: das Vivantes Klinikum Neukölln und gemeinsam die Charité-Standorte Mitte und Virchow-Klinikum. Da die seit 2006 geltende Regelung in Berlin strenger gehandhabt wird, als im übrigen Bundesgebiet, wird die Definition von mehreren Kliniken angefochten. mho

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