Berlin : Geburtstag im Doppelpack

Seal und Heidi Klum beim Arena-Jubiläum

Heidemarie Mazuhn

Es war vermutlich die meistgestellte Frage des Abends: „Ist Heidi da?“ Und auch die Antwort klang ziemlich monoton: „Ich habe sie noch nicht gesehen.“ Am Eingang der Arena in Treptow stauten sich die Besucher ab 19 Uhr, wo es am Mittwochabend mit gründlichen Taschenkontrollen besonders streng zuging – wohl, weil man den Sänger Seal und seinen prominenten Anhang schützen wollte. Hofften doch viele, dass der Mann mit der samtweichen Stimme seine unlängst Angetraute mitbringt. Am Strand von Mexiko hatte Sealhenry Olumide Samuel, wie der 41-jährige Sohn einer Nigerianerin und eines Brasilianers bürgerlich heißt, im Mai das Supermodel Heidi Klum geheiratet.

Dass die im siebten Monat schwangere Klum, die in New York zur meistfotografierten Frau der Welt reüssierte, mit nach Berlin kam, war anzunehmen. Schließlich feierte an diesem Abend nicht nur die Arena ihren zehnten, sondern Heidi Klum ihren 32. Geburtstag.

Im Hallen-Areal gab es dann erst mal lange überhaupt nichts zu sehen. Gegen 21 Uhr wurde dem Publikum die Zeit doch etwas lang – mit ein paar Pfiffen brachte es sich in Erinnerung. Über Heidi Klum machten zu der Zeit bereits viele Gerüchte die Runde. „So viel wie möglich Freiraum für ungestörtes Glück“ soll sich das Paar beim Arena-Veranstalter ausbedungen haben. Und hinter der Bühne sollen Blumen für das blonde Geburtstagskind gestreut worden sein. Ein Barmädchen verriet aber nur knapp. „Ich habe sie vorhin kurz gesehen.“

Gegen 21 Uhr 10 kam Seal dann auf die Bühne. Der Sänger, der 1990 mit „Killer“ seinen ersten Welthit landete und bisher 15 Millionen Alben verkaufte, kam, sah und siegte – vor allem bei der im Arenadunkel versammelten Weiblichkeit, die den Hünen jubelnd begrüßte. Gegen 22 Uhr 30 konnte die international bekannteste Bergisch-Gladbacherin ihren Seal wieder in die Arme schließen – und das Publikum nach Hause gehen.

Übrigens: Das Zuhause des Traumpaars aus Übersee war das Ritz Carlton am Potsdamer Platz – dort hütete Erna Klum ihre einjährige Enkelin Leni, die sie dem Formel-1-Boss Flavio Briatore verdankt.

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