Berlin : Gefährdete Versetzung: 12-jähriger Selbstmörder hatte Schulprobleme

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Die Drohung, einen blauen Brief zu erhalten, der den Eltern die gefährdete Versetzung mitteilt und Probleme mit den Eltern selbst waren offenbar die Gründe für den Selbstmord des 12-jährigen Schülers, der sich am Donnerstagmorgen mit einem Revolver seines Vaters erschossen hat. Wie bereits berichtet, hatte sich der Junge gegen 6 Uhr 50in Französisch-Buchholz das Leben genommen. Er hinterließ keinen Abschiedsbrief. Gefunden wurde er von seinem 14 Jahre alten Bruder.

Die Polizei fand im Haus des Vaters zahlreiche Schusswaffen, Gewehre ebenso wie Pistolen und Revolver. Der Vater des Kindes ist Sportschütze und hatte für alle Waffen einen Waffenschein. Die Polizei stellte die Feuerwaffen zunächst sicher. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Es sei nicht auszuschließen, dass er die Waffe nicht vorschriftsmäßig aufbewahrt habe, teilte die Polizei mit.

Einzelheiten zur Tatort-Situation wollte die Polizei auch gestern nicht mitteilen. Es hieß allerdings, dass der Vater den amerikanischen "Smith & Wesson" Revolver offenbar für das Kind frei zugänglich aufbewahrte. Alle anderen Waffen hätten sich dagegen in verschlossenen Schränken befunden. Es ist jedoch auch möglich, dass sich der Junge einen Schlüssel beschaffte, um an den Revolver und die Munition zu gelangen. Zum Zeitpunkt der Selbsttötung waren die Eltern bereits außer Haus. Die beiden 12- und 14-jährigen Kinder sollten sich selbstständig fertig machen und anschließend zur Schule gehen. Der 12-Jährige soll allerdings mehrfach den Unterricht geschwänzt haben.

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