Berlin : Gefängnis für Spandauer Brandstifter

Drei Brände legte Simon K. in Spandau, seine Mutter stand Schmiere und trug in einem Fall für ihn auch den Rucksack mit den Benzinflaschen. Aus Sicht der Richter hatte der 22-jährige Zündler eine gewisse Freude daran, Angst und Schrecken zu verbreiten. Gegen den geständigen Brandstifter ergingen fünf Jahre Gefängnis. Die 49-jährige Mutter wurde wegen Beihilfe zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Sie soll zudem 90 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

Der angehende Elektriker hatte im Frühjahr in einer Schule, einer Pizzeria und in einem Wohnhaus Feuer gelegt. In dem Lokal war ein Sachschaden von rund 200 000 Euro entstanden. K. hatte ein Bekennervideo angeblicher Terroristen hinterlassen. Vor Gericht sagte er, er habe nur Aufmerksamkeit erregen wollen. Die Mutter behauptete, der Sohn habe sie zu zum Mitmachen gezwungen. Die Richter stuften sie jedoch als eine „klassische Gehilfin“ ein. K. G.

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