Geflügelpest in Berlin : Zahl der Sperrbezirke steigt

Bei zwölf Wildvögeln ist in Berlin Geflügelpest festgestellt worden. In Brandenburg wurde in einem Hof Geflügel gekeult.

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Solche Schilder sieht man jetzt auch in Berlin zahlreicher.
Solche Schilder sieht man jetzt auch in Berlin zahlreicher.Foto: Zinken/dpa

In den vergangenen Tagen ist es im Berliner Stadtgebiet bei Wildvögeln zu weiteren bestätigten Fällen von Geflügelpest des Subtyps H5N8 gekommen. Von 145 bislang im Landeslabor untersuchten Tieren seien zwölf Wildvögel mit dem hoch pathogenen Virus infiziert gewesen, teilte die Senatsverwaltung für Verbraucherschutz am Freitag mit. In den betroffenen Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Treptow-Köpenick, Steglitz-Zehlendorf und Reinickendorf sowie auch zum Teil in den angrenzenden Bezirken seien Sperrbezirke eingerichtet worden. Deren Grenzen seien an den Hauptzufahrtsstraßen mit Schildern gekennzeichnet. Der RBB meldete am Freitag in seinem Nachrichtenmagazin „Brandenburg Aktuell“, dass in einem Landwirtschaftsbetrieb in Oberkrämer, Kreis Oberhavel, seit dem Nachmittag 500 Hühner, Gänse und Enten gekeult würden. Zuvor sei bei einer Ente der Verdacht auf den Erreger H5N8 bestätigt worden.

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