Berlin : Geflügeltransporte nur nach Anmeldung

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SCH UTZ VOR DEM VIRUS

Seit Sonntag ist die ganze Stadt Beobachtungsgebiet für Geflügelpest. Das wird überall ausgeschildert und ist in erster Linie eine Maßnahme zum Schutz des Nutzgeflü gels vor Ansteckung. Amtsveterinäre können in ihren Bezirken zum Beispiel anordnen, dass Seuchenmatten vor Geflügelfarmen oder Kinderbauernhöfen ausgelegt werden. Auch im Zoo und im Tierpark dürfen nur noch Bedienstete zu Vögeln und Volieren.

SCHUTZ BEI TRANSPORT

Geflügelhalter dürfen jetzt nach Auskunft der Senatsgesundheitsverwaltung zunächst lebendes Geflügel , Vögel in Gefangenschaft anderer Art sowie Aufzucht-Bruteier nur dann innerhalb Berlins transportieren, wenn sie das zwei Tage zuvor beim Veterinäramt angemeldet haben. Lebendgeflügel und Bruteier dürfen nur dann aus Berlin herausgebracht werden, wenn die Ämter eine Ausnahmegenehmigung erteilt haben.

SCHUTZ DES MENSCHEN

In Deutschland ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich Menschen an der Tierseuche Vogelgrippe anstecken. Sie müssten in extrem engem Kontakt mit Tieren stehen und eine große Menge Viren aufnehmen, indem sie infizierte Staubpatikel oder Tröpfchen inhalieren – oder wennn sie hochinfizierten Kot oder Federn anfassen und die Finger in den Mund nehmen. Vor allem Kinder sollte man aber genau aufklären. kög

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