Berlin : Gegendarstellung

Zum Artikel im Tagesspiegel vom 17.05.2008 unter der Überschrift „Schlappe Schafe, torkelnde Schweine– Berlins Tierschutzexperte will den Kinderbauernhof im Görlitzer Park schließen lassen – wegen unhaltbarer Zustände“

Sie zitieren den Landestierschutzbeauftragten Dr. Lüdcke wie folgt: „Während der Schließzeiten mittwochs werden die Tiere einfach lange im Stall zusammengepfercht – ohne Wasser, ohne Futter, ohne Licht, ohne Belüftung“. Dazu zitieren Sie unsere Mitarbeiterin Camilla Nilson damit: „Es sei richtig, dass sie während des einzigen Schließtages Mittwoch im Stall eingeschlossen seien - „aber doch nicht ohne Futter und Wasser“ und schreiben danach: „Lüdcke sagt hingegen, eine Tränke sei defekt, eine verkotet gewesen, die Tiere konnten sich „kaum drehen“. In so einem Stall könnten die Tiere höchstens acht Stunden stehen.“

Wir stellen dazu fest: Die Tiere sind nicht ohne Wasser: Neben der Tränke gibt es in allen Buchten Wasserbehältnisse mit frischem Wasser. Der Stall ist belüftet und belichtet durch vier Öffnungen. Die Tiere können sich in den Buchten gut umdrehen.

Sie zitieren Herrn Dr. Lüdcke weiter wie folgt: „Die Esel hatten Atembeschwerden ... waren apathisch. Die beiden großen Schweine „sind fix und fertig mit Kreislaufproblemen aus dem Stall getorkelt und eingeknickt“. Dazu stellen wir fest: Die Esel waren so lebhaft, dass sie nach dem Öffnen der Tür durch Dr. Lüdcke sogleich vom Gelände des Kinderbauernhof gelaufen sind und wieder eingefangen werden mussten. Die Schweine hatten keine Kreislaufprobleme, sind nicht getorkelt und nicht eingeknickt.

Berlin, den 18.05.2008

RA Johannes Eisenberg für

Kinderbauernhof auf dem Görlitzer e.V., vertr. d.d. Vorstand Claudia Hiesl und Gerda Nilson

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