Berlin : Gegendarstellung

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GEGENDARSTELLUNG

In „Der Tagesspiegel“ vom 8. Juli 2002, Seite 7, verbreiten Sie unter der Überschrift „Papier ist geduldig“ über ein mit mir geführtes Gespräch Folgendes:

1. „Seine Wurzeln im Iran seien endgültig zerrissen, nachdem sein Bruder vom Mullah-Regime hingerichtet wurde und seine Mutter gestorben sei.“

Hierzu stelle ich Folgendes fest:

Ich habe mich nicht wie wiedergegeben geäußert. Insbesondere habe ich weder gesagt, daß meine Wurzeln im Iran zerrissen seien noch daß mein Bruder vom „Mullah-Regime“ hingerichtet wurde.

2. Sie schreiben weiter: „Darabi wollte seine Entlassung aus der iranischen“ Staatsbürgerschaft „nicht beantragen, weil er wegen seines inhaftierten Bruders den Kontakt mit dem Konsulat fürchtete.“

Hierzu stelle ich Folgendes fest: Ich habe nie den Kontakt zu dem iranischen Konsulat gefürchtet und die Entlassung aus der iranischen Staatsbürgerschaft habe ich aus rein persönlichen Gründen nicht beantragt.

Berlin, 15. Juli 2002

für Davoud Darabi Tehrani

Rechtsanwalt Christian-Oliver Moser

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