Berlin : Gegendarstellung

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Der Verlag Der Tagesspiegel GmbH veröffentlichte in der Ausgabe Der Tagesspiegel vom 07.11.2003, Seite 9 unter der Überschrift: „,Reinheitsgebot beim Mahnmal unmöglich‘“ einen Artikel über das HolocaustMahnmal und die Rolle des Unternehmens Degussa im Dritten Reich, zu dem ich hiermit Stellung nehme:

Es wird berichtet, ich hätte geäußert, die Geschäftsführung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas habe aufgrund der Rechercheergebnisse bezüglich der Degussa-Firmengeschichte beschlossen, das Kuratorium und den Vorstand nicht über die Degussa zu informieren.

Diese Behauptung ist unwahr. Ich habe mich weder wie berichtet geäußert noch hat die Geschäftsführung der Stiftung einen solchen Beschluss gefasst.

Berlin, den 11.11.03

Prof. Dr. Sibylle Quack,

Geschäftsführerin der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Nach dem Berliner Pressegesetz sind wir zum Abdruck von Gegendarstellungen unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt verpflichtet.

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