Berlin : Gegendarstellung

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Im Tagesspiegel vom 5.2.2004 verbreiten Sie auf der Seite 12 unter der Überschrift „Po lizeischulAffäre: Verdächtiger Brief entschärft“ unzutreffende Darstellungen und Verdächtigungen.

Sie schreiben: „Ermittler halten es daher für möglich, dass Vanessa S. den Brief fingiert hat.“ Dazu stelle ich fest: Ich habe den Brief nicht fingiert.

Sie schreiben weiter: „Der Umschlag steckte am Montag unfrankiert in ihrem Briefkasten.....Rätselhaft ist, warum die junge Frau den verdächtigen Brief an ihre Dienststelle .. brachte und erst dort einem Ausbilder von ihrer Angst berichtete. Der Mann ging mit ihr und dem Umschlag zum Abschnitt 23, der sich auf dem selben Gelände befindet.“ Diese Darstellung ist falsch. Den Brief habe ich am Sonnabend vorgefunden. Ich habe sofort den zu meinem Schutz abgestellten Polizeibeamten benachrichtigt und um Verhaltensmaßregeln gebeten. Er hat angeordnet, den Brief an meinem nächsten Arbeitstag mit zur Lehrgruppe zu nehmen, das habe ich am Montag getan. Das LKA hat mich dann angewiesen, den Brief zum Abschnitt 23 zu bringen. Dazu kam es nicht, weil Mitarbeiter der Direktion 2 den Brief vorher im Geschäftszimmer der Landespolizeischule direkt von der PTU (physikalisch-technischen Untersuchungsanstalt) abholen ließen. Ich habe keinem Ausbilder gegenüber von einer Angst berichtet.

Berlin, den 5.2.2004

RA Johannes Eisenberg für

Vanessa S.

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