Berlin : Gegendarstellung

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Im Tagesspiegel vom 9. Februar 2004 verbreiten Sie auf S.7 unter der Überschrift „TempodromFörderer sponsorte Strieder s Wahlparty“ über mich unzutreffende Darstellungen:

Sie schreiben: „Speckers Unterstützung der SPD-Wahlparty...lief damals an den eigentlich zuständigen Parteigremien vorbei: Andreas Matthae,....damals kommissarischer Schatzmeister, war Speckers Zuwendung unbekannt, wie er dem Tagesspiegel sagt.“ Das ist falsch: Die Wahlkampfleitung hat von dem Sponsoring gewußt und es gebilligt. Herr Matthae läßt mich wissen, daß er nicht behauptet hat, daß ihm die Zuwendung unbekannt gewesen sei, sondern dass er sich anläßlich der Tagesspiegelanfrage an entsprechendes Wissen spontan nicht mehr erinnert hat und dies dem Tagesspiegel auch so gesagt hat.

Sie schreiben: „Michael Donnermeyer hat nach eigener Aussage erst nach der Anfrage des Tagesspiegel herausgefunden, dass Tempodrom-Vorkämpfer Specker damals die SPD-Feier gesponsort hatte.“ Auch das ist falsch. Donnermeyer hatte zunächst erklärt, den Vorgang überprüfen zu wollen, hat Ihnen aber vor Ihrer Veröffentlichung noch mitgeteilt, daß er in den Unterlagen gefunden hat, daß der Vorgang ihm damals als Wahlkampfleiter bekannt gemacht war.

Sie schreiben unter Zitierung eines anonymen „SPD-Mannes“, ich hätte schon einige Wochen vor der Wahl – und auch vor der Tempodrom-Entscheidung – ..nur im kleinen Kreis Specker stolz als denjenigen vorgestellt, der der Partei die VIP-Party bezahle. Das ist falsch. Ich habe vor der Tempodrom-Entscheidung niemand gegenüber Herrn Specker als Sponsor vorgestellt. Da stand nicht einmal fest, daß es die Party geben würde.

Berlin, den 9.2.2004

RA Eisenberg für

Stadtentwicklungssenator Peter Strieder

Anmerkung der Redaktion:

Wir sind nach dem Berliner Pressegesetz zum Abdruck von Gegendarstellungen unabhängig von deren Wahrheitsgehalt verpflichtet.

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