Berlin : Gegendarstellung

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Im Tagesspiegel, Ausgabe Nr. 18438, vom 03.04.2004, ist auf Seite 12 ein Beitrag unter der Überschrift „Die Tat eines psychisch Kranken“ enthalten mit unrichtigen Behauptungen, die ich wie folgt richtig stelle:

1. Unwahr ist: Doch es war die Tat eines psychisch Kranken – und ein Sexualverbrechen. Das ist die Überzeugung des Berliner Landgerichts.

Wahr ist: Ich habe keine Sexualstraftat begangen. Ich bin auch nicht vom Berliner Landgericht wegen einer Sexualstraftat verurteilt worden, sondern wegen Totschlags gemäß § 212 StGB.

2. Unwahr ist: Das Gericht schließt sich auch der im Prozess mehrmals diskutierten Einschätzung des Gutachters an, dass der Täter die Leiche in der Badewanne „sexuell inszeniert“ habe.

Wahr ist: Das Gericht hat gerade nicht sicher feststellen können, dass ich die Auffindesituation der Leiche absichtlich herbeigeführt habe.

Berlin, den 05.04.2004

Für Enrico N.

Kulesa

Rechtsanwältin

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