Berlin : Geldmangel: Nicht genug für die Kinder- und Jugendarbeit

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Den freien Trägern der Kinder- und Jugendarbeit in Friedrichshain stehen finanziell magere Zeiten bevor. Insgesamt 137.000 Mark fehlen dem Bezirk bisher im laufenden Jahr für die Förderung dieser Jugendarbeit. Dies entspricht dem Honorar für etwa vier Mitarbeiterstellen, bestätigte gestern auch Jugendstadtrat Joachim Kohl. "Wir arbeiten daran, das Geld zusammen zu bekommen", sagte er gestern. Eine Teilsumme sei realisierbar. Den gesamten Betrag bereit zu stellen, ist nach den Angaben des Stadtrats aber schier unlösbar.

Astrid Egel von der "AG Kinder- und Jugend im Kiez" ist besorgt: "Das Geld macht etwa ein Viertel der benötigten Mittel für das 2. Halbjahr aus", sagt sie. Die 16 Kinder- und Jugendprojekte im Bezirk würden jährlich mit etwa 1,2 Millionen Mark gefördert.

Am Mittwoch hatte sie mit etwa 150 Erwachsenen und Kindern vor und in der Sitzung der Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) lautstark protestiert. Eine Beschlussfassung, wie das Geld aufzubringen wäre, kam an diesem Tag nicht zustande. Statt dessen wurde eine Sonder-BVV am 28. Juni beschlossen.

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