Berlin : Geldstrafe nach tödlichem Bootsunglück

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Nach einem Bootsunglück mit einem Todesopfer muss der damalige Bootsführer 4500 Euro Geldstrafe zahlen. Ein Amtsgericht verurteilte den heute 75jährigen Pensionär wegen fahrlässiger Tötung. Der frühere Strafrichter hatte Himmelfahrt 2003 die Gewalt über sein Sportboot verloren. Eine 53-jährige Bekannte stürzte vor den Augen ihrer 16-jährigen Tochter ins Wasser und wurde überfahren. Der Angeklagte und seine Gäste wollten einen Ausflug auf dem Langen See in Köpenick unternehmen. Nach dem Start war der Ruheständler eigenen Angaben nach wegen einer plötzlichen Welle gestrauchelt und an den Gashebel geraten. Das Boot geriet in hohes Tempo und prallte gegen einen Steg. Der Mann habe sein Motorboot nicht mit genügender Standsicherheit geführt, denn sonst hätte er sofort reagieren können, hieß es im Urteil. Der tragische Unfall zeige, dass hohe Anforderungen an die Sorgfaltspflicht berechtigt sind. dpa

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