Berlin : Geliebt und gehasst

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1989: Rund 150 Tänzer ziehen zur ersten Love Parade unter dem Motto „Friede, Freude, Eierkuchen“ über die Tauentzienstraße und den Kurfürstendamm. Der Umzug ist als politische Demonstration anerkannt.

1990: Die zweite Love Parade zieht bereits 2000 Raver an.

1994: Auf der Paradestrecke wird es eng: Über 15 000 Tänzer drängeln sich in der West-City.

1995: Rund 300 000 Raver sind dabei, als die Love Parade das erste Mal über die Straße des 17. Juni durch den Tiergarten zieht. Innensenator Heckelmann (CDU) droht erstmals, den Status als Demonstration abzuerkennen.

1999: Die Love Parade hat mit einer Million Teilnehmern ihren Zenit erreicht. Die Kritik von Umweltschützern wegen der Schädigung des Tiergartens nimmt immer mehr zu.

2001: Der Rechtsstreit landet vor dem Bundesverfassungsgericht, da geben sich die Veranstalter schließlich geschlagen: Der Parade wird der Status als politische Demonstration aberkannt. Künftig müssen sie für die Reinigungskosten selbst aufkommen.

2005: Dr. Motte muss die Parade bereits zum zweiten Mal aus finanziellen Gründen absagen. Die Veranstalter kündigen an, eine Lösung zu suchen, wie die Parade mit einem neuen Konzept wiederzubeleben sei. Tsp

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