Berlin : Gemeinsam Fachkräfte großziehen Verbundmodell soll neue Ausbildungsplätze schaffen

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Noch bis zum Jahr 2004 können Berliner Klein- und Mittelbetriebe Jugendliche ausbilden, auch wenn sie keine Ausbildereignung besitzen. Möglich macht das die senatsgeförderte Verbundausbildung. Der ausbildende Betrieb muss dazu lediglich seine fachliche Eignung nachweisen. Ein Bildungsträger übernimmt die Lohnbuchhaltung für den Azubi und kümmert sich um die Anmeldung bei der Sozial- und Krankenversicherung. Auf den Betrieb entfallen 50 Prozent der Ausbildungskosten. Den Rest ergänzt der Berliner Senat mit Förderung durch den Europäischen Sozialfond. Eigene Kurse des Bildungsträgers ergänzen die Berufsschule und bereiten die Jugendlichen auf die Prüfungen vor. „Auf diese Weise könnten neue Ausbildungsplätze geschaffen werden“, meint Christiane Meyer-Ricks von Forum Berufsbildung e.V. Derzeit stehen für rund 30 000 Jugendliche nur 9000 Plätze zur Verfügung.rok

Weiteres unter Telefon: 76 90 22 62.

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