Berlin : Gerhard-Pabst-Firma nicht mehr in Mode

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Die Gerhard Pabst GmbH, deren Insolvenzverfahren am 1. Mai eröffnet wurde, wird doch aufgelöst. Die Firma gehört zu den wenigen größeren Modeunternehmen in Berlin. Nach Informationen des Betriebsrates und des Insolvenzverwalters Christoph Schulte-Kaubrügger, die Oliver Pabst bestätigt hat, wurde inzwischen fast allen Mitarbeitern zu Ende August respektive Ende September gekündigt. Die 50 Anfang Mai freigestellten Mitarbeiter wurden inzwischen entlassen. Von den 29 übrigen erhielten vor einer Woche weitere 12 ihre Kündigung zum Herbst. Die übrigen Angestellten sollen spätestens Ende Dezember entlassen werden.

Für die Mitarbeiter wurde eine Fortbildungs- und Qualifizierungsgesellschaft gegründet: 17 ehemalige Mitarbeiter der Gerhard Pabst GmbH absolvieren seit dem 1.Mai bis zum 31. Oktober eine Weiterbildung bei der ABZ Arbeits- und Bildungszentrum GmbH mit Bewerbungstrainings, Berufsorientierung, PC-Kursen und Existenzgründungsseminaren. Die Kosten in Höhe von bis zu 180 000 Euro werden aus der Insolvenzmasse bestritten. Die Gerhard Pabst GmbH verfügte über ein Stammkapital in Höhe von etwa 280 000 Euro, das inzwischen aber aufgebraucht ist. Es hatte sich zusammengesetzt aus knapp 135 000 Euro von Gerhard Pabst, knapp 14 000 Euro von Sandra Pabst, und dem Geld einer Familienbeteiligungsgesellschaft. uh

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