Berlin : GERICHT

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Ein 35jähriger Mann aus Kamerun soll Blüten im Nennwert von knapp einer halben Million Euro sowie rund 64 000 US-Dollar hergestellt haben. Seit gestern muss sich Frederic L. vor dem Berliner Landgericht verantworten. Wo sich die „Fälscherwerkstatt“ befand ist unklar. Fest steht aber, dass zwei Farbkopierer zum Einsatz kamen. Es wurden 162 falsche 50er, 405 falsche 200-Euro-Scheine und 789 unechte 500-Euro-Scheine hergestellt. Die Dollarserie bestand aus falschen Hundertern. Laut Anklage hatte L. die Fälschungen in der Wohnung einer Freundin gelagert, um sie später in den Verkehr zu bringen. Frederic L., der sich den Richtern als Journalist vorstellte, der in Deutschland nicht arbeiten dürfe und von monatlich 268 Euro staatlicher Unterstützung lebe, verweigerte zum Prozessbeginn die Aussage. Seine Anwältin nannte dafür gesundheitliche Probleme. Der Prozess wird fortgesetzt. K. G.

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