Gerichtsprozess : Passantin mit Bierflasche misshandelt

Ein 37-Jähriger muss sich vor dem Berliner Landgericht verantworten, weil er vor einem Jahr eine Passantin mit einer Bierflasche misshandelt haben soll. Er soll die Frau geschlagen haben, um ihre Handtasche zu rauben.

Berlin - Ein Jahr nach einem nächtlichen Überfall auf eine Fußgängerin im Bezirk Reinickendorf muss sich seit Donnerstag der mutmaßliche Täter vor dem Berliner Landgericht verantworten. Der 37-jährige Mechaniker soll die Frau im vergangenen Oktober auf offener Straße mit einer vollen Bierflasche niedergeschlagen und mit der Hand weiter geschlagen haben. Laut Anklage wollte der Mann ihre Handtasche rauben, war aber geflüchtet, als ein Autofahrer aufmerksam wurde. Die Frau erlitt eine Platzwunde am Kopf.

Der Mechaniker hat nach eigenen Angaben keine Erinnerung, weil er alkoholisiert gewesen sei. Er könne nicht ausschließen, dass er es war, eine solche Tat entspreche aber nicht seiner Persönlichkeit. Der Mann hatte bis in die Nacht mit Kollegen Bowling gespielt. Er sei auf dem Heimweg nach Berlin-Spandau gewesen. Die heute 51-jährige Frau kam aus einer Discothek und wollte ebenfalls nach Hause. Das Opfer hatte den Angeklagten bei einer Gegenüberstellung als Täter erkannt. (tso/dpa)

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