Berlin : "Geschäfte bleiben für Autos erreichbar" - Vollsperrung mit Umleitung nur teilweise

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Beim Bau des U-Bahnhofes Unter den Linden wird es nach Angaben der Senatsverkehrsverwaltung keine Dauersperrung aller Straßen geben. Unter den Linden werde es in der gesamten Bauphase, für die etwa zwei Jahre angesetzt sind, stets jeweils zwei Fahrspuren in beide Richtungen geben, sagte Ulrich von Bismarck von der U-Bahn-Bauabteilung. Ebenso werde es die ganze Zeit möglich sein, aus Richtung Osten in die nördliche Friedrichstraße abzubiegen.

Vorübergehend wird es aber keine Möglichkeit für den Verkehr aus Westen geben, in die Friedrichstraße zu gelangen. Eineinhalb Jahre dicht bleibt der Baustellenabschnitt auf der südlichen Friedrichstraße. Fußgänger hätten stets die Möglichkeit, die Baustelle ohne große Umwege zu passieren, sagte von Bismarck. Der Autoverkehr aus der südlichen Friedrichstraße werde über die Behrenstraße und die Charlottenstraße zur Straße Unter den Linden umgeleitet, wo es dann die Abbiegemöglichkeit in die Friedrichstraße gibt. Damit lasse sich auch in der Bauphase fast jedes Geschäft mit dem Auto erreichen - falls es einen Parkplatz gebe, sagte von Bismarck.

Auch die Baustelle werde nicht durch Zäune versteckt. Man wolle den Passanten vielmehr die Möglichkeit bieten, den Baufortschritt mitzuverfolgen - ähnlich wie derzeit beim Bau des Bahnhofes Potsdamer Platz, wo es "Gucklöcher" zur Baustelle gibt.

Im Übrigen wären die Arbeiten an der Oberfläche abgeschlossen, wenn sie, wie ursprünglich geplant, 1998 begonnen hätten, so von Bismarck. Dagegen hatten sich aber die Geschäftsleute gewehrt.

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