Berlin : GESETZESBRÜCHE UND VERSTÖSSE

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Laut der Kanzlei Nörr Stiefenhofer Lutz (NSL) sowie den Wirtschaftsprüfern von PwC verstieß die BerlinHyp bei der Kreditvergabe an Aubis gegen Bankgesetze. Eine Übersicht der wichtigsten Vorwürfe:

Die Kredite an Aubis waren laut PwC „nicht gerechtfertigt“, weil das Geldinstitut das ganze Risiko übernahm: Die Aubis-Manager setzten kein eigenes Geld ein, hatten das falsche Konzept und keine Erfahrungen mit der Sanierung von Plattenbauten.

Um kritische Fragen zu den Krediten zu verhindern, umging laut NSL die Berlin-Hyp ihren Aufsichtsrat bei der Finanzierung von Plattenbauten in Leipzig. Der Aufsichtsrat muss nur Krediten ab 30 Millionen Mark zustimmen. Um diese Prüfung bei einem 66,5-Millionen-Kredit zu verhindern, teilte die Berlin-Hyp diesen in vier nicht zustimmungspflichtige Teile.

Berlin-Hyp gab der Aubis NSL zufolge nicht nur Geld für den Immobilieneinkauf, sondern auch für „Vor- und Nebenkosten“, für die es keine Sicherheiten gab.

Nachdem Aubis Kredite in Höhe von 350 Millionen Mark erhalten hatte, vereinbarten laut NSL Aufsichtsrat und Berlin-Hyp, dass Aubis kein Geld mehr erhält. Dennoch gab die Berlin-Hyp Aubis frisches Geld ohne Zustimmung der Kontrolleure. ball

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