Berlin : Gesichter Äthiopiens: Fotoschau mit Marathongewinner

Zu Hause in Afrika. Fotos wie dieses sind in der Ausstellung zu sehen. Foto: Peter Rigaud
Zu Hause in Afrika. Fotos wie dieses sind in der Ausstellung zu sehen. Foto: Peter RigaudFoto: www.peterrigaud.com

Es sind die Augen, die einen nicht loslassen. Diese Blicke der Menschen, die tausende Kilometer entfernt jeden einzelnen Samen hüten, jedes Korn aufsammeln. Der Hunger ist groß, bestimmt das Leben, die Gedanken, den Tagesablauf. Sie strahlen aber auch in ihren farbenfrohen Gewändern, in der Weite ihrer Welt.

„Faces of Ethiopia“ heißt die Benefiz-Fotoausstellung mit Porträts und Landschaftsaufnahmen, die am heutigen Sonntag eröffnet wird und noch bis zum 5. Oktober in der Kunststätte „Epicentro“ an der Karl-Marx-Allee 82–84 in Friedrichshain zu sehen ist. „Der Reinerlös aller Einnahmen dieses Projektes wird dem Gründer der Organisation ,Menschen für Menschen‘, Karlheinz Böhm, und seiner Frau Almaz für ihren unermüdlichen Einsatz in Afrika zur Verfügung gestellt“, sagt Christoph Langecker vom Echo-Medienhaus in Österreich, das für die Schau mit dem Tagesspiegel kooperiert.

Zur Eröffnung am Marathon-Sonntag um 19 Uhr wird auch der äthiopische Langstreckenläufer Haile Gebrselassie erwartet sowie Almaz Böhm. Zu sehen sind beeindruckende Zeitdokumente, um laut Veranstalter „diese Tragödie in unser Bewusstsein zurückzurufen“. Zur Wanderausstellung, die nach Berlin in Wien zu sehen sein wird, erscheint ein berührender Bildband im Echomedia Buchverlag (49,90 Euro). Die Aufnahmen der Fotokünstler sind ab 300 Euro zu erwerben.

Berliner können den Menschen im Nordosten Afrikas auch helfen, indem sie den fair gehandelten Bio-Kaffee aus Äthiopien von Tadelu Alemu Witsadik und Mirko Wittemeier (www.ethiocoffee.de) kaufen. Sie stellen ihre Fair-Trade-Ware bei einem Eventtag mit Beteiligung der äthiopischen Botschaft am 30. September von 7 bis 18 Uhr auf einem Markt am Winterfeldtplatz in Schöneberg vor.kög

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