Gesprächsrunden und Straßentheater : Dialoge zur Historischen Mitte starten vor Ort

Das Stadtschloss kommt - und was passiert sonst noch in Berlins geschichtsträchtiger Mitte? Darüber sollen Bürger in den kommenden Monaten mitdiskutieren dürfen.

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Neues am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus. Bürger sollen über die Historische Mitter Berlins diskutieren.
Neues am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus. Bürger sollen über die Historische Mitter Berlins diskutieren.Foto: dpa

Das Dialogverfahren zur Historischen Mitte verlässt das Internet und begibt sich vor Ort. Auf Fachkolloquien (15. und 22. Juni) sollen Bürger und Experten ins Gespräch kommen. Außerdem stehen ein Straßentheater (26. Juni, 15 bis 19 Uhr, am Neptunbrunnen) und eine Bürgerwerkstatt (4. Juli) auf dem Programm. Darüber hinaus gibt es den Sommer über viele Platzführungen. Zu den Kolloquien und der Werkstatt muss man sich anmelden.

Das Theater ist ein spontanes Angebot, das sich an Passanten und Dauernutzer des Freiraums richtet. Die Schauspieler wollen mit ihrem Publikum über die historischen Bezüge von Altberlin ins Gespräch kommen. Dazu werden historische Figuren wie Spreefischer und DDR-Bauarbeiter auftreten.

Aus den einzelnen Dialogformaten werden sogenannte Dialogbotschafter auf dem „Halbzeitforum“ am 5. September berichten. Ultimo der „Stadtdebatte Berliner Mitte“ ist das Jahresende. Dann sollen die Ergebnisse dem Abgeordnetenhaus übermittelt werden, als Empfehlung. Wie es weitergeht, entscheidet dann das Parlament. Bausenator Geisel wünscht sich einen internationalen Wettbewerb.

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