Berlin : Gesunde Geschäfte

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BIOTECHNOLOGIE

Die Zahl der Biotechnologieunternehmen und der Beschäftigten ist in den vergangenen drei Jahren gewachsen. In der Region gab es 2006 insgesamt 174 Firmen, und damit vier mehr als im Vorjahr, sie sind verteilt auf sechs verschiedene Standorte . Die Zahl der Mitarbeiter wuchs

um 210 auf 3427. In Berlin beschäftigen sich die meisten Unternehmen mit der Entwicklung medizinischer Produkte, der sogenannten „roten“ Biotechnologie . Mithilfe der Gentechnik entwickeln sie Medikamente oder arbeiten als Dienstleister für andere Biotechunternehmen oder die Pharmaindustrie.

Neue Möglichkeiten zur Förderung der körpereigenen Heilungs- und Regenerationskräfte etwa bei verletzten Organen sollen zum Beispiel am gerade eröffneten Zentrum für regenerative Therapien auf dem Charité Campus Virchow-Klinikum erforscht werden. Brandenburg konzentriert sich dagegen auf die „grüne“ Biotechnologie . Ein Viertel der in Deutschland für die Aussaat genetisch modifizierter Pflanzen freigegebenen Flächen liegt dort. Ziel der Forschung ist es, den Ertrag und die Qualität zu verbessern. pet

KLINIKEN

Berlin bietet 71 Krankenhäuser mit 20 350 Betten . 692 000 Patienten werden jährlich in diesen Häusern stationär versorgt. Von 1991 bis 2005 stieg die Patientenzahl um rund 10 Prozent. Die durchschnittliche Verweildauer lag 2005 bei 8,6 Tagen. Für die Patientenversorgung geben die Krankenhäuser jährlich 2,7 Milliarden Euro aus. Davon sind 1,7 Milliarden Personal- und circa eine Milliarde Sachausgaben. Die Kliniken beschäftigen mehr als 43 000 Mitarbeiter aus dem medizinischen, pflegerischen, sozialen, kaufmännischen und technischen Bereich. Damit gehören sie zu den größten Arbeitgebern in der Region. Zudem beschäftigen sie Zulieferer. 8 000 Ausbildungsplätze gibt es an den Berliner Krankenhäusern. Tsp

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