Berlin : Getrennt wählen, gemeinsam feiern

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Wer beim Rennen zwischen Bush und Kerry mitfiebern will, kann die USPräsidentschaftswahlen bei der „Election Night“ am Potsdamer Platz feiern.

In der Nacht vom 2. auf den 3. November lädt das Sony-Center zu einer Wahlparty mit Musik, Snacks und Getränken. Ab 23.30 Uhr wird im Kino Cine Star die aktuelle Wahlberichterstattung aus den USA live übertragen. Da die Übertragung mindestens bis zum Morgen dauern soll, bietet das Sony Center den Polit-Fans auch ein Frühstück an. Der Eintritt zur Wahlnacht, bei der sich auch politische Gruppen von in Berlin lebenden Amerikanern präsentieren, ist frei.

WAHLVERFAHREN

In vielen US-Staaten ist die Registrierungsfrist für Wähler bereits abgelaufen. In Berlin lebende Amerikaner, die bereits als Wähler registriert sind, aber bislang noch nicht gewählt haben, können aber immer noch ihre Stimme abgeben. Dafür sind aber wegen der kurzen verbleibenden Zeit bis zum Wahltag so genannte Notwahlzettel erforderlich, wie die von Berliner Amerikanern geführte Wählervereinigung American Voices Abroad mitteilt. Diese Dokumente und Informationen über eventuell noch bestehende Möglichkeiten einer kurzfristigen Anmeldung gibt es im Konsulat der US-Botschaft (Tel. 0800 100 7428) oder im Internet unter www.fvap.gov.

WAHLHELFER

So viele in Deutschland lebende Amerikaner wie diesmal haben sich noch nie für eine US-Wahl registrieren lassen, sagen die Auslandsorganisationen der Demokraten und Republikaner. Als Grund nennen sie die voraussichtlich hauchdünne Mehrheit, die einem der beiden Kandidaten nach dem 2. November ins Amt verhelfen wird. Deswegen werben mehrere Gruppen bis zur Wahl um Stimmen und haben unter anderem im Foyer des englischsprachigen Kinos Cine Star (Sony-Center) einen Informationstisch aufgebaut, an dem sie dienstags, donnerstags und samstags von 17 bis 21 Uhr Beratung anbieten und Stimmzettel bereithalten. lvt

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