Berlin : Gib mir Energie

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STADTMENSCHEN

„Bella Martha“ alias Martina Gedeck hat sich das „Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele“ als Grundlage für wahre Schönheit noch nicht im Hyatt geholt. Den Club Olympus in der 8. Etage des Hotels am MarleneDietrich-Platz hat die Schauspielerin aber auch schon besucht. Dort bekommt man umsonst einen Atem beraubenden Blick über die Dächer Berlins und gegen Bezahlung Energie für Körper und Geist. „Qi“ nennen die Japaner die den Körper durchfließende Lebensenergie, die die Selbstheilungskräfte kontrollieren soll. Seit 120 v.Chr. soll „Qi“ bekannt sein. So heißt jetzt auch die Massage, die im japanischen Kosmetikkonzern Shiseido entwickelt wurde – wohl auch, um bei ihrer Anwendung die eigenen Produkte an den Mann zu bringen. Das mit dem Mann kann man im Spa & Fitnessclub des Hyatt dabei wörtlich nehmen, lassen sich doch dort nicht nur Frauen von der zarten Clubleiterin Yee-Man Kwok und ihrem Team verwöhnen. Til Schweiger erholt sich dort schon mal gern vom harten Filmgeschäft in Hollywood und seinen vierfachen Vaterpflichten und Thomas Hermann von seinem Quatsch- und Comedy-Club. Wer sich wie auch schon Königin Noor von Jordanien „Qi“ gönnt, entspannt total: Während der Massage soll sich sogar der Herzschlag verlangsamen. Eine prominente TV-Moderatorin holt sich regelmäßig die „Energie, die aus den Händen fließt“. Über die Namen ihrer Kundschaft schweigt Olympus-Clubleiterin Kwok ansonsten unerbittlich wie ein Mediziner über seine Patienten - „sie kommen schließlich her, weil sie die dezente Atmosphäre schätzen.“ hema

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