Glienicker Geschichte : Wo Prinzen und Architekten sich austobten

PLATZ FÜR SOLDATEN

Das Jagdschloss wurde 1682 vom Großen Kurfürsten errichtet. 1715 ließ es der sparsame Soldatenkönig als Lazarett nutzen. 1764 richtete Isaac Joel dort eine Tapetenfabrik ein. 1828 wurde das Schloss zum Waisenhaus umgewandelt. 1859 erfolgte der Umbau im frühbarocken Stil. 1889 wird das Schloss stark vergrößert und mit barocken Schmuckgiebeln versehen. Prinz Friedrich Leopold ist der Auftraggeber. Nach seinem Tod 1931 verwahrlosen Schloss und Park. 1939 erwirbt Berlin das Gelände.

PLATZ FÜR KINDER

1947 wird dort ein Kinderheim eingerichtet, später zusätzlich eine Jugendherberge. 1960 wird der Abriss geplant. Die Sperranlagen zur DDR führen direkt am Schloss vorbei.

PLATZ FÜR BILDUNG

1964 folgt der Umbau durch Max Taut zur Bildungsstätte. Nutzer ist heute das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg. loy

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