Berlin : Global genießen

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Seinen Titel muss man sich nur mal auf der Zunge zergehen lassen: „Chief Global Strategist“ nennt sich Howard Schultz, der oberste Boss der Kaffeekette „Starbucks“, auf die im letzten Jahrzehnt die Sterntaler reichlichst heruntergeregnet sind. Weil Amerikaner wissen, was sich redetechnisch gehört, brachte er zur Eröffnungsfeier der deutschen Filialen nicht nur die Zahlen einer erstaunlichen Erfolgsstory mit in die Hackeschen Höfe, sondern auch eine Herzgeschichte. Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren hat er seinen engsten Freund aus den Kindertagen in Brooklyn wiedergesehen. Der Psychologe Bill Block war mit seiner deutschen Frau Helga gekommen. Der KarstadtQuelle-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Urban lud die Party-Teilnehmer ganz pragmatisch ein, bald als zahlende Gäste wiederzukommen. Um den Appetit auf die exquisiten Kaffeespezialitäten ein wenig anzuheizen, schenkte man australischen Sekt aus, dazu gab es wahlweise Lachshäppchen oder Sandwichproben „Antipasti“ und „Cajun Chicken“, die strategischen Helfer bei der globalen Ausbreitung von Starbucks-Kaffee-Imbissen.Bi

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