Berlin : Global woanders

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VON TAG ZU TAG

Werner van Bebber will keine

Mobilisierung gegen die Globalisierung

Normalerweise freuen wir uns in Berlin über Besuch von Leuten, die wissen, wie man Geld verdient. Ganz gleich, ob plastische Chirurgen Kongresse abhalten oder Fernsehmoderatorinnen zur Internationalen Funkausstellung einfliegen – wir haben immer Bedarf, an Umsatz und an gutem Rat. Die Globalisierung hat Berlin außen vor gelassen, modernisierungsmäßig liegen wir weit hinter Schanghai und Ulan Bator. Ausgerechnet die Globalisierungskritiker von „Attac“ erklären nun Berlin zum Zentrum des Protestes gegen den G8-Wirtschaftsgipfel in Evian Anfang Juni. Wir sagen: danke für die Mühe. Aber wir können gut ohne Globalisierung. Wir hören, dass es werden soll „wie in Genua“. Und denken an unsere lokale Kreislaufwirtschaft. Die hält – für Glasereibetriebe, Autowerkstätten und Feuerlöscher-Füller – der hausgemachte 1.Mai in Gang.

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