Berlin : Graffiti-Sprayer bestreitet Mordversuch

Berlin - Nach einer angeblichen Messerattacke auf einen Sicherheitsmann der S-Bahn vor mehr als drei Jahren hat am Donnerstag der Prozess gegen zwei Graffiti-Sprayer begonnen. Dem 26-jährigen Hauptangeklagten wird versuchter Mord zur Last gelegt. Er habe nach der Sprühaktion unerkannt entkommen wollen. Laut Anklage konnte der 42-jährige Wachmann den Angriff aufgrund seiner Kampfsporterfahrung abwehren.

Die Sprayer gaben zu, am 8. April 2007 auf dem S-Bahnhof Mahlsdorf einen Waggon mit „007“ beschmiert zu haben. Ein Messer aber sei nicht im Spiel gewesen, beteuerten sie. Der Wachmann sei rund 50 Meter von ihnen entfernt gewesen, als sie flohen, erklärte der 27-jährige Mitangeklagte. Durch ein Video war die Polizei den Sprayern auf die Spur gekommen. Der Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt. K.G.

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben