Berlin : Graffiti teuer für Hausbesitzer

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Hausbesitzer müssen verunstaltende Plakatierungen und Graffiti an ihren Fassaden auf eigene Kosten beseitigen lassen. Dies hat die 19. Kammer des Berliner Verwaltungsgerichts in einem gestern veröffentlichen Urteil bestätigt. Sie bezieht sich dabei auf eine neue Regelung der Berliner Bauordnung. Das Gericht widersprach damit der Auffassung des klagenden Grips- Kinder- und Jugendtheaters in Tiergarten, das sich geweigert hatte, Graffiti auf Anordnung des Bezirksamtes entfernen zu lassen. Die Pflicht zur Beseitigung ergebe sich aus der Haftung des Eigentümers für den ordnungsgemäßen Zustand seines Grundstücks, heißt es in der Urteilsbegründung. In der Nachbarschaft hätten Hauseigentümer gleichfalls Schmierereien entfernen lassen. ddp

Sportförderung gestrichen

Die Führungsakademie des Deutschen Sportbundes und das Nationale Olympische Institut erhalten ab 2003 kein Geld mehr vom Land Berlin. Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses strich am Mittwoch die gesamte Förderung in Höhe von insgesamt 490 000 Euro, berichtete der SPD-Abgeordnete Karl-Heinz Nolte. Die Entscheidung über die Kürzungen bei den Privatschulen und die Finanzierung der Berliner Bäderbetriebe wurde erneut vertagt. sve

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