Gregor Gysi : Wahlergebnis für Linke "nicht das Ende"

Nach dem schlechten Abschneiden der Linkspartei/PDS bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus glaubt Fraktionschef Gregor Gysi, dass seine Partei die Niederlage verkraften wird.

Berlin - Auch die geplante Vereinigung mit der WASG hält Gysi weiterhin für realisierbar. "Diese Wahlen läuten nicht das Ende der neuen Linken ein", sagt er in einem Interview der Zeitschrift "SuperIllu". Es bleibe wichtig, dass eine bundesweite Partei entstehe, die nicht glaube, dass man Terror mittels Krieg bekämpfen könne, die gegen die Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen der Daseinsvorsorge, gegen Deregulierung und Sozialabbau streite. "Neoliberal sind schon alle anderen Parteien", betonte Gysi.

Der Fraktionschef zeigte sich überzeugt, dass die Vereinigung seiner Partei mit der WASG planmäßig "bis Ende Juni nächsten Jahres" abgeschlossen sein werde. Dann könne sie sich entwickeln, und dann brauche es noch eine gewisse Zeit, bis man diese Entwicklung bewerten könne. (tso/ddp)

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