Berlin : Grippewelle erreicht Berlin in zwei Wochen

Noch ist es für eine Impfung nicht zu spät. Immunkräfte mit Vitaminen und frischer Luft stärken

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Wer sich bisher nicht gegen Grippe hat impfen lassen, kann dies immer noch tun. Denn mit dem Ausbruch der Grippewelle ist in Deutschland und auch in Berlin frühestens in zwei Wochen zu rechnen, sagt Brunhilde Schweiger, GrippeExpertin am Robert-Koch-Institut. Bisher seien in Berlin Grippeviren seit Dezember erst in Einzelfällen nachgewiesen worden. Eine Grippewelle gibt es in Europa bisher vor allem in Frankreich und Spanien.

Besonders ältere Menschen und chronisch Kranke sollten sich mit einer Impfung vor der Virus-Influenza schützen. Typisch ist für den Verlauf der Grippe, dass sie sehr plötzlich auftritt und innerhalb weniger Stunden ein schweres Krankheitsgefühl bewirkt. Sie geht einher mit hohem Fieber, Schüttelfrost, starken Kopf- und Gliederschmerzen sowie in vielen Fällen mit einem trockenen Husten. Bei einem schweren Verlauf kann die Grippe eine Lungenentzündung oder andere Erkrankungen nach sich ziehen, sagt Schweiger. Immer wieder gebe es auch vereinzelte Todesfälle.

In den Wartezimmern der Berliner Praxen sitzen derzeit aufgrund der Jahreszeit vermehrt die Patienten, die an einem grippalen Infekt leiden. Hier zeigt sich nach Auffassung der Ärzte, dass nach den ersten Wintermonaten das Immunsystem der Menschen schwächer geworden ist. Zur Stärkung und zu Vorbeugung vor Infekten empfiehlt beispielsweise der Schöneberger Internist Ulrich Piltz ausreichende Bewegung an der frischen Luft und eine vitaminreiche Ernährung mit Obst und Gemüse. sik

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