Berlin : Grippewelle in Berlin: Prognose des Robert-Koch-Instituts

Das Robert-Koch-Institut rechnet in zwei bis drei Wochen mit einer Grippewelle in Berlin. Deshalb sei es "höchste Zeit" für eine Schutzimpfung, sagte am Freitag eine Sprecherin des Instituts. Bis das Immunsystem vollständig auf die Impfung reagiert, dauere es ein bis zwei Wochen. Die Monate Januar bis März seien üblicherweise die Hauptansteckungszeit, weil das Immunsystem in dieser Periode oftmals durch leichtere Erkältungen geschwächt und damit für Grippeviren besonders anfällig sei. All jene, die zu den so genannten Risikogruppen zählen, sollten sich impfen lassen. Das sind vor allem Ältere Personen mit chronischen Leiden, wie Herz-, Kreislauf- und Atemwegserkrankungen.

Gegenwärtig seien rund 40 Grippefälle in Berlin bekannt. Aber bisher sei "jedes Jahr ein Influenza-Jahr" gewesen, fügte die Sprecherin hinzu. Dass die Deutschen diese Krankheit immer ernster nehmen, zeige der Anstieg der Impfungszahlen. 1992 seien vier Millionen Dosen verabreicht worden, im vergangenen habe es schon 13 Millionen Grippeschutzimpfungen gegeben.

Gegen die "ganz normalen" Erkältungskrankheiten hilft die Grippe-Impfung übrigens nicht. Sie schützt nur vor dem Grippe-Virus.

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